Erreichbarkeit des Regioparks für Beschäftigte mit dem öffentlichen Personennahverkehr

Personen

Anfrage von Karl Sasserath im Hauptausschuss am 06.03.2013

Das Unternehmen Zalando hat sich für den Regiopark als Standort entschieden. Der Personaldienstleister Fiege, der für Spirit arbeitet, ist dort ebenfalls ansässig. Gleiches gilt für den Paketdienstleister DHL. Alle genannten Unternehmen arbeiten im Zweischichtsystem. Die Frühschicht beginnt um 5:45 Uhr und endet um 14.45 Uhr, die Spätschicht beginnt um 14.45 Uhr und endet um 23:45 Uhr.
Nach Informationen des Jobcenters Mönchengladbach, das gemeinsam mit der Agentur für Arbeit Bewerber und Bewerberinnen an Zalando vermittelt, erreicht die Linie 2 den Regiopark um 5.27 Uhr. Da aber nach der Spätschicht um 23.45 Uhr keine Linie mehr verkehrt, können ArbeitnehmerInnen, die auf Verkehrsmittel des Öffentlichen Nahverkehrs angewiesen sind, um vom Regiopark in die Stadt zu kommen, dies auf Grund fehlender Verkehrsanbindung nicht.
Auf Grund fehlender Erreichbarkeit nach 23.45 Uhr können viele ArbeitnehmerInnen aus Mönchengladbach nicht in die genannte Firmen vermittelt werden. Dieser Umstand führt dazu, dass für die Stadt aus dem Leistungsbezug Kosten entstehen und gleichzeitig ArbeitnehmerInnen nicht aus dem Leistungsbezug kommen.

Zu dem geschilderten Problemfall ergeben sich folgende Fragen an die Stadtverwaltung:

1. Ist der Stadtverwaltung der geschilderte Umstand bekannt?

2. Wenn der geschilderte Umstand der Stadtverwaltung bekannt ist, was hat sie bisher konkret getan, um Abhilfe zu schaffen?

3. Wann ist damit zu rechnen, dass ArbeitnehmerInne, die auf Verkehrsmittel des Öffentlichen Personennahverkehrs angewiesen sind, um nach der Spätschicht um 23:45 Uhr den Regiopark per ÖPNV in Richtung Stadtzentrum verlassen zu können?

Schreibe einen Kommentar