Anträge der FraktionVerwaltung

Jobticketvereinbarung für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung

Personen

Fraktionsantrag
Hauptausschuss: 12.03.2014
Rat: 19.03.2014

Beratungsgegenstand
Jobticketvereinbarung mit dem Verkehrsverbund Rhein/Ruhr (VRR) für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung Mönchengladbach.

Beschlussentwurf:
Der Hauptausschuss empfiehlt, der Rat beschließt: Die Stadtverwaltung schließt nach Rücksprache mit dem Personalrat  für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über die „NEW mobil und aktiv“ eine Jobticketvereinbarung mit dem Verkehrsverbund Rhein/Ruhr (VRR) ab. Die Abrechnung der Jobtickets erfolgt über die Gehaltsabrechnung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Finanzwirksamkeit
Für die Stadt Mönchengladbach entsteht außer der einmaligen Einrichtung im Rahmen der Gehaltsabrechnung kein zusätzlicher Aufwand. Das Jobticket wird als E-Ticket ausgegeben und ist mehrere Jahre nutzbar.

Begründung:
Durch eine Jobticketvereinbarung ergeben sich für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung Mönchengladbach erhebliche Vorteile:

– Rabatt von 10 % – 40 % auf das normale Monatsabonnement (je nach Anzahl bzw. Anteil der Teilnehmer/-innen und Verhandlungsgeschick bei den Gesprächen mit der NEW mobil und aktiv )

– Einsparung durch den Umstieg vom Pkw auf den ÖPNV

– nach 19 Uhr und am Wochenende kann kostenlos der gesamte südliche Teil des VRR erreicht werden (z.B. Dortmund (Auswärtsspiel), Wuppertal  (Zoo, Museum)

– nach 19 Uhr und am Wochenende können Partner oder Partnerinnen und bis zu drei Kinder unter 15 Jahren kostenlos mitfahren

– nach 19 Uhr und am Wochenende ist die kostenlose Fahrradmitnahme möglich.

Für die Stadtverwaltung und die Stadt Mönchengladbach hätte die Umsetzung ebenfalls mehrere Vorteile:

– die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bekommen ein finanzielles „Bonbon“, was möglicherweise die Motivation steigert – Autonutzer werden zum Umsteigen bewegt, was unter Berücksichtigung der Lärm- und Feinstaubbelastung in der Stadt Mönchengladbach positiv zu werten ist

– je nach Menge der Auto-Umsteiger entfallen für die Stadt Parkplatzkosten

Als weitere Ausbaustufe könnten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der städtischen Beteiligungsgesellschaften in die Vereinbarung einbezogen werden, ebenfalls wäre zu überlegen, ob die Ratsmitglieder beteiligt werden.

Karl Sasserath, Fraktionsvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen

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