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Beitrag von Bürgermeister Hajo Siemes zum Klimanotstand in der Ratssitzung am 25.03.2021

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Die Corona-Pandemie und der Klimanotstand haben beide vieles mit uns und unserem Verhalten mit und in der Umwelt zu tun. Es gibt allerdings einen wesentlichen Unterschied: Während die Pandemie mit recht sehr ernst genommen wird und dies in vielen Bereichen des alltäglichen Lebens zum Stillstand führt, wird die Klimakatastrophe immer noch viel zu wenig ernst genommen. Leider fehlen hier immer noch konsequente Vorgaben für Handlungsoptionen.

Mit der Erklärung des Klimanotstandes für Mönchengladbach, wollen wir nicht nur ein deutliches Zeichen setzen. Wir wollen auch das diesem Ausruf Handlungen folgen.

Warum schaffen wir es immer noch nicht das Tempo für den Autoverkehr in der Stadt deutlich zu reduzieren? Warum werden immer noch gesunde große Bäume gefällt, nur um einem Plan zu folgen statt umgekehrt, die Bäume mit in den Plan zu integrieren? Warum wird immer noch Braunkohle abgebaggert und findet auch bei Neubauten nicht ein konsequentes Umdenken in der Energieversorgung und beim Versiegeln von Flächen statt? Warum werden bisher immer noch mehr Bäume gefällt als nachgepflanzt? … um nur einige Beispiele zu nennen …

Hier müssen wir in dieser Stadt ansetzen, um die Luft und das Klima in der Stadt zu verbessern und einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.  

Hier soll und muss sich einiges ändern, um die gesteckten Klimaziele zu erreichen und eine auf uns zukommende Klimakatastrophe zu verhindern.

Um dies anzugehen, ist dies ein deutlicher Aufruf für Mönchengladbach. Klimaschutz ist eine der wichtigsten Aufgaben unserer Zeit und erwartet ein konsequentes Umdenken auch von uns kommunalen Politikerinnen und Politikern.

Ich bitte Sie und fordere Sie auf, dieses Anliegen mit zu unterstützen und dem Klimanotstand Ihre Stimme zu geben.

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