Klima / UmweltschutzSoziales

Soziale und ökologische Schieflage gegenseitig ausgleichen, Das Umweltkonto, Vortrag und Diskussion mit Dr. Norbert Held

Die Corona-Pandemie verdeutlichte grundsätzliche Schwachpunkte unserer gesellschaftlichen Verteilungs- und Teilhabestrukturen und verdrängte zugleich die Problematik sozialer wie ökologischer Schieflagen.

Oxfam bestätigte kürzlich (Sept. 2020) die Untersuchung des Bundesumweltamtes von 2016, dass der Konsum geldreicher Menschen für den überwiegenden Teil der Umweltschäden verantwortlich sind, während Kinder und Einkommenslose weltweit wie national eine gute Ökobilanz haben.

Mit seiner Idee zur Einführung eines persönlichen Umweltkontos will Dr. Norbert Held die soziale und ökologische Schieflage gegenseitig ausgleichen und variiert einen Ausspruch des ehemaligen Präsidenten des Wuppertaler Institutes für Klima, Umwelt, Energie, Ernst Ulrich v. Weizsäcker:

Der Sozialismus ging daran zu Grunde, dass er es nicht zuließ, dass die Preise die ökonomische Wahrheit sagen.

Der Kapitalismus wird daran zugrunde gehen, dass er nicht dafür sorgt, dass die Preise die ökologische Wahrheit sagen.

Die Ökologische Bewegung könnte daran scheitern, dass sie die Unterschiede der Einkommens- und Besitzverhältnisse übersieht.

Vorstellung und Diskussion der Idee eines persönlichen Umweltkontos findet am 28. Nov. 2020 von 14 – 16 Uhr im CO21 auf der Hauptstrasse 91, 41236 Mönchengladbach statt.

Info vorab findet man auf www.dasumweltkonto.de

Dr. Norbert Held stammt aus Essen lebt in Mönchengladbach und ist von Hause aus Germanist, Linguist und Philosoph. Er war über viele Jahre Produktmanager und Vertriebsleiter in der Sportbrache. Derzeit leitet er verschieden philosophische Seminare und unterrichtet Aikido. Sein Schwerpunkt in der politischen Philosophie liegt bei Verteilungsstrukturen und dem Thema Gerechtigkeit.

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