Grünen-Politiker und Ex-Bürgermeister Hajo Siemes hinterlässt bleibende Spuren in Mönchengladbach
Mönchengladbach. Nach fast vier Jahrzehnten kommunalpolitischen Engagements insbesondere für Klimaschutz, städtisches Grün und nachhaltige Abfallwirtschaft hat Hajo Siemes, langjähriges Mitglied von Bündnis 90/Die Grünen, Ende des vergangenen Jahres die aktive Politik verlassen. Als persönliche Würdigung für seine Tätigkeit als Aufsichtsratsvorsitzender der GEM überreichte ihm Jens Hostenbach, Geschäftsführer der mags/GEM, einen Walnussbaum. Da Siemes’ privater Garten ausschließlich dem Gemüseanbau dient, stellte der Grünenpolitiker das symbolträchtige Geschenk der Öffentlichkeit zur Verfügung:
Der Baum fand seinen Platz auf dem Friedensplatz in Giesenkirchen (Am Sternenfeld) und soll künftig als lebendiges Denkmal für Siemes’ Wirken wachsen.
Siemes, der seit den Gründungsjahren vor über 30 Jahren im Aufsichtsrat der GEM mitwirkte, bleibt der Abfallwirtschaft auch als „sachkundiger Einwohner“ verbunden. „Dieser Baum ist mehr als ein Abschiedsgeschenk – er steht für die vielen Projekte, die wir gemeinsam für eine grüne, lebenswerte Stadt umgesetzt haben“, betont Siemes. „Ich hoffe, dass er über Jahrzehnte Früchte trägt und die Menschen an die Bedeutung von Bäumen für unser Stadtklima erinnert.“
Hintergrund: Der Grünenpolitiker Hajo Siemes prägte in zahlreichen Gremien – vom Stadtrat über Bezirksvertretungen bis zu überstädtischen Ausschüssen – die Umweltpolitik Mönchengladbachs mit. Sein besonderes Anliegen galt stets dem Erhalt und Ausbau urbaner Grünflächen sowie der ökologischen Modernisierung der Abfallwirtschaft.