Christoph Schlee

Kandidat der Bezirksvertretung Süd – Listenplatz 10
Direktkandidat im Wahlkreis 26 / Kamphausener Höhe, Schlee, Sasserath, Mongshof

Personen

Schwerpunkte:
Headline ist für mich der Aufbruch zu einer „Sozialen Stadt“, die mit Modellprojekten und Innovationen Beispielcharakter gewinnt.

Agenda Soziale Stadt
Für diesen Aufbruch benötigen wir eine Allianz, ein Bündnis, das den Neubeginn in der Stadt gestalten kann. Dieses Bündnis benötigt ein gemeinsames Leitbild, eine Agenda, vielleicht ein Manifest. Ich könnte mich da einbringen.

Sozialunternehmen / Best-Practice-Agentur
Der Wandel zu einer sozialen und ökologischen Stadt benötigt Unternehmen, die sich gemeinwohlorientiert einbringen. Gerade junge Startups sind daran sehr interessiert. Wir benötigen eine digitale Plattform für Sozialunternehmer, spezifische Förderinstrumente und ein systematisches Scannen bundesweiter Best-Practice Beispielen (Einrichtung einer „Best-Practice-Agentur“), um soziale und ökologische Pioniere in der Stadt zu stärken und zu ermutigen.

Ausgrenzung überwinden / zivilgesellschaftliche Initiativen fördern
Der Aufbruch zu einer zukunftsgerechten, nachhaltigen und sozialen Stadt muss zuallererst die Schwächsten mitnehmen, wenn er glaubhaft sein soll. Großes Potential liegt darin, die Ausgrenzung und Benachteiligung von Erwerbslosen, Zuwanderern und Flüchtlingen zu überwinden. Hier sollten wir neue Initiativen fördern, die Beratung, Unterstützung und Matching mit Unternehmen unabhängig von finanziellem Druck bereitstellen (Siehe z. B. „Startup in Germany“, MG-Integrationspreis 2020 – waren bei mir im CO21).

individualisierte Förderkultur /Bildungsförderung ohne Zwang
Förderangebote benötigen eine neue Förderkultur: Ganzheitliche, individualisierte Förderungen sind dabei Angeboten „von der Stange“ vorzuziehen, die eher dem Systemerhalt von Bildungsträgern dienen als die Kunden nachhaltig zu unterstützen. Sie sollten ihre Angebote selbst wählen, entsprechende Pilotprojekte sollten wir fördern. Fortbildung der Zukunft braucht Freiheit, keinen institutionellen Zwang. Ich erlebe das täglich in meinen Kursen, dass wir mehr auf intrinisische Motivation setzen müssen, anstatt die Leute obrigkeitsstaatlich mit Sozialleistungen in eine bestimmte Richtung zu konditionieren. Da werden Mittel vergeudet, da wird unglaublich Zeit verschwendet und Motivation verschenkt. Wir Lösungen jenseits der  Sozialstaatsbürokratie stärken, und diese zumindest schon mal durchlässiger machen.

Pionierkommune zur Abschaffung der Obdachlosigkeit
Darüber hinaus möchte ich mich für ein integriertes städtisches Konzept zur Abschaffung von Obdachlosigkeit nach dem finnländischen Modell (Helsinki u. a.) einsetzen. Mönchengladbach soll hier Modellkommune werden – das entspricht unserem Anspruch als soziale Stadt.

(Alle) Langzeiterwerbslosen integrieren
Auch die individuelle Unterstützung von Langzeiterwerbslosen (konsequente Nutzung des Teilhabechancengesetzes, neues Konzept für Bürgerarbeit usw.) zählt zu meinen Themen. Wir haben uns an Erwerbslosigkeit gewöhnt, aber sie ist eine teuere Fehlfunktion, die Potentiale massenhaft vergeudet. Dazu gehört aber auch die andere Seite: gezielte Ansprache und Akquise von Unternehmen, um dieser Zielgruppe Chancen geben. Die Stadt sollte solche Aktivitäten fördern und selbst mit gutem Beispiel vorangehen, was sie bisher zu wenig tut.

Zivilgesellschaftliche Mitwirkung stärken: Cybervoting (+ Bürgerhaushalt etc.)
Ebenfalls mache ich mich stark für die Installation einer digitalen Bürgerplattform, in der Bürger Kritik und Vorschläge einbringen, aber auch zu wichtigen Fragen abstimmen können. Hier können wir z. B. von Erfahrungen in Tübingen („Cybervoting“) profitieren. Für zukunftsorientierte Stadtentwicklung ist es notwendig, die Stimmen der Bürger stärker einzubeziehen und ihre Mitwirkungsmöglichkeiten zu stärken. Die Chancen der Digitalisierung können da gut genutzt werden.

Ich habe mich selbst erst seit meinem bundesweiten Engagement für Grundeinkommen (ab 2006) stärker politisch eingebracht, war aber schon im meiner Jugend und Studentenzeit bei den Grünen aktiv (Bochum/Freiburg). Vor allem der Wechsel an der Spitze der Grünen zu Habeck/Baerbock hat mich davon überzeugt, dass die Partei eine Chance hat, sich von bestimmten Verkrustungen (Rechthaberei, Sektierertum usw.) zu befreien, die nach außen das Image einer hinterwäldlerischen „Verbotspartei“ erzeugt haben. Darum bin ich Ende 2018 eingetreten.

 

Nach einigen Jahren bin ich (seit 2014) in der Stadt angekommen, habe viele Kontakte geknüpft und bin nun motiviert, mein Engagement auch auf politischer Ebene einzubringen. Es ist Zeit, in der Stadt (und im Land) den grundlegenden Wandel, der sich kulturell ankündigt, auch gesellschaftlich und politisch zu vollziehen. Genauso überzeugt bin ich aber, dass wir diesen Wandel nur schaffen, wenn wir ein für alle Bürger attraktives Angebot machen, dass vor allem auch die Leistungseliten mitzunehmen imstande ist. Hier glaube ich dass ich auch durch meine journalistische Erfahrung einen Beitrag leisten kann.

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