Ob Elternabende zu Mediennutzung oder zu Lernstrategien, gemeinsame Sportangebote oder Elterncafés, bei denen Mütter und Väter ihre Themen ansprechen können: Familiengrundschulzentren stärken Eltern in ihrer Nachbarschaft mit passenden Angeboten. Die schwarz-grüne Landesregierung hat jetzt bekannt gegeben, dass 54 weitere Familiengrundschulzentren gefördert werden.
“Da Mönchengladbach bereits mehr als zwei offene Ganztagsgrundschulen im Startchancenprogramm hat, kann ein Antrag seitens der Stadt gestellt werden“, so Lena Zingsheim-Zobel, Landtagsabgeordnete aus Mönchengladbach: “Das Familiengrundschulzentrum an der GGS Eicken zeigt bereits, wie positiv das Angebot angenommen wird und wie wirksam es ist. Die Familiengrundschulzentren sind ein Beitrag zur Chancengerechtigkeit. Eltern erfahren Sicherheit und Beratung auch bei Unsicherheiten im Alltag, sie gewinnen Vertrauen in die Bildungsinstitutionen ihrer Kinder und die Schule wird als Anlaufpunkt gesetzt.”
54 Familiengrundschulzentren werden aktuell bereits gefördert. Die weiteren 54 sind Teil des Startchancen-Programms mit dem Schulen in herausfordernden Lagen unterstützt werden. Insgesamt stehen dafür 5,7 Millionen Euro im Jahr zur Verfügung. Bis zum 30. April können Kommunen die Unterstützung beantragen, damit die multiprofessionellen Teams an den neuen Familiengrundschulzentren ihre Arbeit am 1. August 2026 starten können. Eine zweite Bewerbungsphase für das 2. Halbjahr endet im Oktober.