Wirtschaft trifft Politik: Ausnahmsweise hat Sebastian Nellis von De Kull e.V. – DK Sozialunternehmen GmbH seinen Arbeitsplatz mit dem Landtag getauscht. Der „Know-How-Transfer“ der Wirtschaftsjunioren NRW findet seit 2002 jährlich statt: Eine Führungskraft oder eine Unternehmerin aus Nordrhein-Westfalen begleitet dabei jeweils eine oder einen Abgeordneten. “Ich nehme sehr gerne an der Aktion teil, weil beide Seiten profitieren: Wir erhalten Feedback und Einblicke aus einem Unternehmen und können gleichzeitig zeigen, wie wir hier im Landesparlament arbeiten”, so Lena Zingsheim-Zobel MdL aus Mönchengladbach.
Fraktionssitzung statt Kundentermin, Treffen mit dem Landtagspräsidenten statt mit CEOs: Dieser Dienstag und Mittwoch sahen für die Unternehmerinnen und Unternehmer sowie Führungskräfte unter 40 Jahren ganz anders aus als gewohnt. “ „Politik einmal hautnah zu erleben und hinter die Kulissen des Landtags zu schauen, war eine spannende Erfahrung. Besonders wertvoll fand ich den offenen Austausch und die unterschiedlichen Perspektiven. Denn gute Lösungen entstehen dort, wo Politik, Wirtschaft und Gesellschaft miteinander sprechen und nicht übereinander. Gerade für unsere Region Mönchengladbach wünsche ich mir noch mehr von diesem Dialog”, sagte Nellis. An diesem Dienstag hatten die Wirtschaftsjuniorinnen und -junioren die Gelegenheit in der Sitzung der Grünen Fraktion, sich und ihr Unternehmen vorzustellen, konnten die Vorbereitung der Plenarsitzung und auch den Vortrag eines externen Gastes verfolgen. Mit dabei auch die Grüne Wirtschaftsministerin Mona Neubaur. Am Mittwoch stand dann ein weiteres Highlight auf dem Programm: Im Plenarsaal des Landtags waren die Gäste aus der Wirtschaft bei der Sitzung des Landtags mit dabei.
“Als Landtagsabgeordnete darf ich regelmäßig hinter die Kulissen schauen und mit Menschen aus den unterschiedlichsten Bereichen ins Gespräch kommen – ich freue mich, dass der ,Know-How-Transfer‘ dies auch jungen Menschen aus der Wirtschaft ermöglicht”, so Zingsheim-Zobel MdL. “Ich bin schon jetzt gespannt auf meinen Gegenbesuch bei De Kull e.V..”