Grüne für eine Stadt, die nicht nur sauberer, sondern auch solidarischer wird

Mönchengladbach: Am Samstag, den 28. März, folgten zahlreiche Menschen dem Aufruf der Mönchengladbacher Grünen und machten sich gemeinsam daran, die Landwehr an der Konradstraße von Müll zu befreien. Mit Zangen, Tüten und Handschuhen ausgestattet, zogen sie los – entschlossen, nicht länger zuzusehen, wie unsere Natur zur Ablagefläche für achtlos weggeworfenen Abfall wird. Nach nur zwei Stunden war klar: Die Menge des gesammelten Mülls ist ein Weckruf.

„Natürlich unterstützen wir die Aktion Frühjahrsputz. Eine saubere Stadt und eine saubere Umwelt sind für uns eine Herzensangelegenheit“, sagt Andreas Wigan, Vorstandsmitglied von Bündnis 90/Die Grünen Mönchengladbach. Jede Dose, jede Plastiktüte im Gebüsch zeigt, dass wir als Stadtgemeinschaft noch viel zu tun haben. Aber sie zeigt auch: Wenn Menschen zusammenkommen, können wir etwas verändern.

Trotz der ernüchternden Funde überwiegt ein anderes Gefühl: Tatkraft. Denn wer einmal erlebt hat, wie schnell ein Stück Stadt wieder aufatmen kann, weiß, dass Engagement wirkt.

„Wir glauben an ein Mönchengladbach, in dem Grünflächen geschützt, Wege sauber und öffentliche Räume respektiert werden“, so Wigan weiter. „Und wir wissen: Dieses Ziel erreichen wir nur gemeinsam. Jede und jeder kann heute damit anfangen – mit einer Entscheidung, einem Handgriff, einem Stück Verantwortung.“

Die Grünen kündigen an, auch künftig sichtbare Zeichen zu setzen: für eine Stadt, die nicht nur sauberer, sondern auch solidarischer wird. Denn Veränderung beginnt dort, wo Menschen nicht wegschauen, sondern gemeinsam anpacken.